
Die Agentur vertritt ca. 80 Autorinnen und Autoren - sowohl im belletristischen wie auch im Sachbuch-Bereich. Im Folgenden eine Auswahl von Autorinnen und Autoren, die der Veröffentlichung im Internet zugestimmt haben und deren Bücher von der Agentur vermittelt wurden.

Adrienne Goehler

Die Autorin
Adrienne Goehler wurde Ende der Achtziger Jahre bundesweit bekannt als streitbare GAL-Abgeordnete in der Hamburger Bürgerschaft. Sie war danach 12 Jahre Präsidentin der Hamburger Hochschule für bildende Künste und von 2001 bis 2002 Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Kultur in Berlin. Bis vor kurzem verwaltete sie den Hauptstadtkulturfond. Inzwischen ist sie als freie Kuratorin tätig, u.a. für Ausstellungen moderner Kunst.
Das Buch
Verflüssigungen. Wege und Umwege vom Sozialstaat zur Kulturgesellschaft, Campus Verlag 2006

Verflüssigungen. Wege und Umwege vom Sozialstaat zur Kulturgesellschaft
Campus Verlag 2006
Deutschland hat ein enormes kreatives und kulturelles Potenzial. Der Skandal ist: Es wird nicht zum Wohle der Gesellschaft genutzt. Wissenschaft und Künste bleiben im Ghetto, die Politik schottet sich ab. Die ExpertInnen des Wandels leben und arbeiten in diesem Ghetto.
Dabei hätten wir ihre Beiträge bitter nötig in einer Zeit, in der sich die Umrisse der Wissens-gesellschaft erst herauszuschälen beginnen, in der unser Land vor vielfältigen Problemen des Wandels, etwa auf dem Arbeitsmarkt, steht. Doch die Grenzen zwischen Politik und Kultur sind wie eingefroren. Adrienne Goehler fordert: Verflüssigen wir sie, damit mehr Bewegung in den Wandel kommt! - und zeichnet einen radikalen Gegenentwurf.

Anna-Inés Hennet

Die Autorin
Anna-Inés Hennet, Dipl. Ing., 1972 in Stuttgart geboren, studierte an der Ecole de Belleville in Paris und der TU Berlin Architektur. Zunächst in Berlin für diverse Architekturausstellungen tätig, arbeitet sie seit 2004 in einem renommierten Pariser Architekturbüro als Referentin für Ausstellungen und Publikationen.
Das Buch
Die Schlossplatzdebatte, Verlagshaus Braun 2004

Die Schlossplatzdebatte
Verlagshaus Braun 2004
Die Diskussion um die Zukunft des Schlossplatzes in der historischen Mitte Berlins war und ist von so breiter öffentlicher Wirkung und so eng mit der Identität der Bewohner verknüpft wie kaum eine andere Berliner Architekturdebatte der vergangenen Jahre. Kontroverse Positionen von der Befürwortung des Erhalts des Palasts der Republik über Vorschläge zur Neubebauung bis hin zum Ruf nach einem originalgetreuen Wiederaufbau des Stadtschlosses wurden vehement vertreten und stets mit hohem Symbolgehalt versehen.
In Die Schlossplatzdebatte füllt Anna-Inés Hennet dieses bedeutende Stück Berliner Diskussionskultur in all seinen Phasen und Facetten noch einmal mit Leben und lässt es so den Leser nachvollziehen. Dabei richtet sie ihr besonderes Augenmerk auf die Wendepunkte, die sich an Ereignissen wie dem Spreeinselwettbewerb, politischen Entscheidungen und Wahlen oder der Einberufung und Empfehlung der Schlossplatzkommission festmachen lassen und immer wieder neue Argumentationszyklen einleiten.
Auf der Grundlage zahlreicher Zeitungsartikel wird hier erstmals ein umfassender Überblick über diese nicht nur architektonisch-städtebaulich, sondern vor allem historisch und politisch eminent wichtige und spannende Diskussion vorgelegt. Eine historische Einführung liefert wertvolle Hintergrundinformationen. Verlagshaus Braun, 2004

Rolf Hess

Der Autor
Rolf Hess ist Wirtschaftsprüfer und Unternehmensberater, aber auch Investor und Aufsichtsrat. Er kennt nicht nur die Verhältnisse der mittelständischen Unternehmen in Deutschland und der Schweiz, sondern hat einschlägige Erfahrungen auch in asiatischen, amerikanischen und osteuropäischen Märkten. Mit dem Thema Private Equity beschäftigt sich der Autor seit langem, sowohl als Dozent und Referent als auch als Verfasser von Fachartikeln.
Das Buch
Private Equity, Berliner Wissenschafts-Verlag 2007

Private Equity
Berliner Wissenschafts-Verlag 2007
Seit kurzem geht der Begriff "Private Equity" vermehrt durch die Medien. Was verbirgt sich genau dahinter? Ob Chrysler oder Hilton, immer geht es um Milliarden - wie soll da Private Equity für den Mittelstand funktionieren? Wer sind die Heuschrecken und Haie dieser Branche und wie schützt man sich vor ihnen?
Für solche Milliarden-Transaktionen braucht es grundsätzlich keine Private-Equity-Haie - keine Heuschrecken. Dies kann der globale Finanzmarkt selber regeln. Private Equity Investoren werden für den Mittelstand gebraucht, der Mittelstand ist in allen industrialisierten Ländern die staatstragende Schicht, ja das Rückgrat der Volkswirtschaft.
Der Autor, selbst mittelständischer Unternehmer, schreibt für alle, die mit dem Mittelstand verbunden sind. In übersichtlicher, praxisnaher und gut lesbarer Weise werden die relevanten Begriffe dargestellt und Fragen beantwortet, pragmatisch die Anwendungsmöglichkeiten für die mittelständische Unternehmung aufgezeigt und die unternehmerischen Voraussetzungen für den Investitionsprozess analysiert.
Ein Fachbuch - geschrieben wie ein spannender Roman.
Ein Buch für alle Unternehmer, Führungskräfte, Anwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Wirtschaftsstudenten - aber vor allem ein ‚Muss’ für alle Menschen, die am täglichen Wirtschaftsleben interessiert sind.

Guido Hinterkeuser

Der Autor
Guido Hinterkeuser wurde 1967 in Nürnberg geboren. Er studierte Kunstgeschichte, Italianistik und Geschichte in Köln, Bonn, Berlin und Florenz. Zunächst für die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg tätig, arbeitet er heute in der Stiftung Schloss und Park Benrath in Düsseldorf.
Das Buch
Das Berliner Schloss, Siedler 2003

Das Berliner Schloss
Siedler 2003
Im Juli 2002 hat der Deutsche Bundestag mit großer Mehrheit für den Wiederaufbau des Berliner Schlosses gestimmt. Als ein Argument für die Rekonstruktion nannte man immer wieder die einzigartige Qualität des von Andreas Schlüter geschaffenen Baus, der jetzt umfassend dokumentiert ist. Guido Hinterkeuser zeichnet die Geschichte des Berliner Schlosses, seines Umbaus unter Andreas Schlüter, der 1699 zum "Schlossbaudirektor" ernannt wurde, und seine historischen Voraussetzungen detailliert nach.
Dieses Buch zeigt die singuläre Qualiltät des Baus, etwa den immer wieder beschworenen inneren Schlosshof, den so genannten Schlüterhof, und verdeutlicht, wie sehr das Berliner Schloss in der Tradition der europäischen Architekturgeschichte steht.

