
Die Agentur vertritt ca. 80 Autorinnen und Autoren - sowohl im belletristischen wie auch im Sachbuch-Bereich. Im Folgenden eine Auswahl von Autorinnen und Autoren, die der Veröffentlichung im Internet zugestimmt haben und deren Bücher von der Agentur vermittelt wurden.

Jürgen Barthelmes

Der Autor
Jürgen Barthelmes,geboren in Jettingen (Günzburg/Bayern), hat als Politologe mehrere Sachbücher zu den Medienerfahrungen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen geschrieben. Er ist aber auch ein großer Musikkenner und legt mit "Die Primadonna" seinen ersten Roman vor. Er lebt und arbeitet in München.
Das Buch
Die Primadonna, Aufbau Taschenbuch Verlag 2009

Die Primadonna. Ein Vivaldi-Roman
Aufbau Taschenbuch Verlag 2009
Die zwanzigjährige Anna ist Novizin in einem Kloster in Venedig und träumt davon, eine große Opernsängerin zu werden. Ihr Lehrer ist kein Geringerer als Antonio Vivaldi. Der berühmte Komponist ist zugleich Priester - trotzdem verlieben die beiden sich ineinander, ohne zu ahnen, welche gefährlichen Verwicklungen sie damit heraufbeschwören. Ein opulenter, sorgfältig recherchierter Roman über eine geheime Liebe und die Macht der Musik.

Ben Bennett

Foto: © Detlef Krause
Der Autor
geboren 1970, ist Werbetexter und lebt mit seiner Familie auf Mallorca. Sein erster Roman "Solange es Wunder" gibt wird gerade fürs Fernsehen verfilmt.
Das Buch
Liebesübungen, Verlag Marion von Schroeder 2010

Liebesübungen
Verlag Marion von Schroeder 2010
In einem kleinen Hotel auf Mallorca hängt das Foto eines lachenden Mädchens. Einer der Gäste fühlt sich magisch davon angezogen. Jahre später begegnet er der jungen Frau und es ist Liebe auf den ersten Blick. Diese ist nur eine der vielen charmanten Geschichten, in denen Erfolgsautor Ben Bennett die großen Fragen des Lebens beantwortet: Gibt es für jeden den perfekten Partner? Kann die Liebe ewig halten? Und kann man sich auch noch mit achtzig verlieben? Ein Buch, das Mut macht, sein Herz zu öffnen.

Helga Beyersdörfer

Die Autorin
Helga Beyersdörfer, geboren in Erlensee, studierte in Frankfurt am Main, bevor sie eine Ausbildung zur Journalistin absolvierte. Sie arbeitete als Redakteurin unter anderem bei der "Frankfurter Rundschau", beim ZEIT-Magazin, beim "Stern" und bei Sat.1. Helga Beyersdörfer lebt in Hamburg und Berlin.
Das Buch
Die Sammlerin, Knaur 2006

Die Sammlerin
Knaur 2006
Ihr Leben lang ist Annika Clement nicht richtig zum Zug gekommen. Ihr Gerd, Gott hab ihn selig!, hat ihr stets klar gemacht, wo ihr Platz ist. Doch damit ist jetzt Schluss! Für Silvester hat sich Annika einiges vorgenommen: Um etliche Kilo leichter, im eleganten Abendkleid, von allen bewundert, wird sie in der zweiten Reihe des Burghoftheaters sitzen, an der Seite des von ihr schon so lange bewunderten Schauspielers Nemec. Und für diesen Traum ist sie bereit, weit zu gehen, sehr, sehr weit ... Der verehrte Nemec ziert sich? Der Kulturdezernent will das Theater schließen? Alles nur unbedeutende Hindernisse, die es auszuräumen gilt - ohne viel Federlesens, falsches Mitleid oder schwächliches Zögern. Eine Frau mit einer Vision hält niemand auf ...

Hans Christoph Buch

Der Autor
Hans Christoph Buch, geboren 1944 in Wetzlar, ist Erzähler, Essayist und Reporter. In der ANDEREN BIBLIOTHEK veröffentlichte er zuletzt "Blut im Schuh" (2001) und "Tanzende Schatten oder Der Zombie bin ich" (2004), bei Eichborn Berlin "Wie Karl May Adolf Hitler traf" (2003). Für "Sansibar Blues" hat Hans Christoph Buch die bizarren Details der Geschichte gründlich an Ort und Stelle recherchiert. Der Autor lebt, wenn er nicht gerade unterwegs ist, in Berlin.
Die Bücher
Apokalypse Afrika oder Schiffbruch mit Zuschauern, Die Andere Bibliothek (Eichborn Verlag) 2011
Sansibar Blues oder Wie ich Livingstone fand, Die Andere Bibliothek (Eichborn Verlag) 2008

Sansibar Blues oder Wie ich Livingstone fand
Eichborn 2008
Sansibar. Schon der Name evoziert eine Vielzahl von Bildern, Gerüchen und Traumwelten — kein Wunder, dass Hans Christoph Buch sich ans Werk machte, die Verknüpfungen der geheimnisvollen, ja mythischen Insel im Indischen Ozean mit deutscher Geschichte zu entdecken. Und es trat dank seiner originellen und heiteren Beschwörung eine phantastische, ins Surreale wuchernde Realität ins halbe Licht, bevölkert von Gestalten wie dem berüchtigten Sklavenhändler Tippu Tipp, der Stanley und Livingstone durchs dunkle Afrika führte und später dem deutschen Konsul Dr. Brode seine Lebensgeschichte erzählte, bis zur Tochter des Sultans von Sansibar, Salme, deren Entführung aus dem Serail durch einen Hamburger Kaufmann eine politische Krise herauf beschwörte. Nach dem frühen Tod ihres Mannes lebte Salme in Hamburg und später in Berlin, wo sie als exotische Kuriosität bestaunt und von Bismarck als Faustpfand benutzt wurde in einem diplomatischen Ränkespiel, das zur Einverleibung Sansibars ins deutsche Kolonialreich führte. 1890 trat Bismarcks Nachfolger Caprivi die strategisch bedeutsame Insel vor der Küste Ostafrikas im Austausch gegen Helgoland an Großbritannien ab. Nach der Entlassung in die Unabhängigkeit 1964 wurde Sansibar zum Schauplatz einer blutigen Revolution, die mit der Anerkennung der DDR begann und mit der Ermordung oder Vertreibung der hier seit Jahrhunderten ansässigen Araber endete: Ein rassistisches Massaker und zugleich eine späte Rache für die Greuel der Sklaverei — eine mörderische Verschwörung, bei der die Stasi, aber auch der CIA, Kuba und China ihre Hände im schmutzigen Spiel hatten. Damit nicht genug, tauchen der polnische Reporter Kapuściński und der argentinische Revolutionär Che Guevara in einer Großintrige auf. Ein historisches Verwirrspiel und politisches Kaleidoskop aus der heißen Phase des Kalten Krieges, das, so unglaublich es klingt, Fakten spiegelt und nicht Fiktion ist.

Apokalypse Afrika oder Schiffbruch mit Zuschauern
Eichborn Verlag, Die Andere Bibliothek 2011
Neben der Karibik sind es immer wieder der Kontinent Afrika, das Fortwirken kolonialer Vergangenheiten und die ethnischen Säuberungen und Massaker, die die erzählerisch-politischen Berichte von Hans Christoph Buch motivieren. Von den Albträumen legen seine Reportagen Zeugnis ab, ohne auf die bundesrepublikanischen Befindlichkeiten schön-rednerische Rücksicht zu nehmen. "Sansibar Blues oder Wie ich Livingstone fand", sein zuletzt in der Anderen Bibliothek erschienener Roman, bediente sich kongenial der Quellen von Afrikaforschungsberichten, denen Hans Christoph Buch nachreiste - und auch Apokalypse Afrika oder Schiffbruch mit Zuschauern vereint originelle Afrikahistorie mit bedrückenden Reiseerfahrungen zu Romanessays mit der Hans Christoph Buch eigenen Beschreibungskraft: über eine Afrikareise als "Sondergast" des Bundespräsidenten, als Reporter im liberianischen Monrovia oder in einem ruandischen Flüchtlingslager; in historischen Passagen über Géricaults romantisches "Floß der Medusa", die erstmalige Erforschung der Berliner Kongo-Konferenz von 1884/85 oder Besuchen bei der "Hottentottenvenus".
"Apokalypse Afrika oder Schiffbruch mit Zuschauern" ist ein Abgesang auf erlebte Realität, eine Art Totentanz - und dabei blitzen Momente der Hoffnung auf, im Überlebenswillen der Menschen, besonders der Frauen.

